ASLA Archiv für Schweizer Landschaftsarchitektur

ASLA Archiv Schweizer Landschaftsarchitektur

Archive für Gartenarchitektur sind rar und nicht selbstverständlich. Die Bedeutung und Einmaligkeit des Archivs für Schweizer Landschaftsarchitektur im internationalen Rahmen wurde an der Feier zum 20 jährigen Bestehen des Archivs am 23. März 2002 durch den Kunsthistoriker Erik A. de Jong herausgestellt. Bislang ist das Archiv in seiner bestehenden Form die einzige Institution in der Schweiz und über die Landesgrenzen hinaus, die sich derart umfassend um die Erhaltung des Kulturgutes Garten bemüht. Daher kommt dem Archiv eine nationale Bedeutung zu. Mit dem Ziel, Quellen und Dokumente zur Garten- und Landschaftsarchitektur in der deutschen Schweiz zu sammeln, zu konservieren und zu erforschen, ist das Archiv für die Schweizer Gartenarchitektur und Lanschaftsplanung 1982 in Rapperswil gegründet worden. Als Dokumentations-, Informations- und Forschungsstelle möchte es das allgemeine und spezifische Wissen zum Thema Garten- und Landschaftsarchitektur erweitern und verfügbar machen. Seit 1996 werden in der Aussenstelle in den Archives de la construction moderne, EPF Lausanne, die Nachlässe von Landschaftsarchitekten aus der Romandie gesammelt. Das Archiv wurde vom Bund Schweizerischer Garten- und Landschaftsarchitekten BSG gegründet, unterstützt von Vertretern des Schweizer Heimatschutzes, des Schweizerischen Bundes für Naturschutz, der Gesellschaft für Schweizer Kunstgeschichte sowie des Verbandes Schweizerischer Gärtnermeister und des damaligen Interkantonalen Technikums Rapperswil ITR. Für den Betrieb des Archivs wurde am 23. April 1982 eine Stiftung ins Leben gerufen. Diese «Schweizerische Stiftung für Landschaftsarchitektur» SLA ist eine private, gemeinnützige Institution, die sich nicht nach monetären Gewinnzielen richtet.